6c (6b)
★★★★★
Anspruchsvolle und schöne Route im besten Salbit-Granit.
Manche Seillängen im unteren Teil könnten bei Nässe unangenehm sein.
Gemäss dem Salbit-Führer ist die Route die «Meisterprüfung für Granitklettern». Dies zeigt sich darin, dass von Fingerrissen über Verschneidungen und Piaz Risse bis hin zu Faust- und Ellenbogenrissen alles vorhanden ist.
Manche Seillängen im unteren Teil könnten bei Nässe unangenehm sein.
Gemäss dem Salbit-Führer ist die Route die «Meisterprüfung für Granitklettern». Dies zeigt sich darin, dass von Fingerrissen über Verschneidungen und Piaz Risse bis hin zu Faust- und Ellenbogenrissen alles vorhanden ist.
- Länge
- 450m
- Seilanlängen
- 11
- Absicherung
- 3/5
- Absicherbarkeit
- 4/5
Wir hatten zwei Racks (0.5-3) dabei, wäre mit einem machbar
L1
Mit einem grossen Schritt über den Bergschrund an einen Block , dann leicht abdrängend hoch. Gut strukturiert an verschiedenen Rissen und Strukturen hoch zum Stand.
L2
Vom Stand rechts hoch (2BH), dann links in die 60-Grad-Verschneidung (tiefer ist einfacher), von dort entlang eines guten Risses hoch, der weiter oben eher schlechter wird und mit Stemmen nachgeholfen werden muss. Die Crux ist die anschliessende Traverse rechts hinaus (3m) vor dem Stand. Die Bewertung ist relativ fair.
L3
mittelmässig schön. hoch und nach rechts mit teils kräftigen Zügen hoch.
L4
Einfach über ein paar Platten und Grasbänder hoch.
L5
Wunderschöner Fingerriss hoch und nach links.
L6
Einfache Verschneidung hoch, relativ schön.
L7
6b/6c je nach Topo – anspruchsvoll. Die Schlüsselstelle ist super abgesichert. Vom Stand aus hoch und nach links in Richtung der Verschneidung, welche eher offwith ist, Erst beginnt sie eher flach, wird danach steil bis leicht überhängend.
Dort wird an der Kante streng piazt bis man eine hohe Kneebar findet (crux). Ab dann kann man sich mit Ellbogenklemmern (Chickenwings) hocharbeiten. Danach wird es kurz wieder einfacher, um 5 Meter vor dem Stand nochmals streng zu werden.
Dort wird an der Kante streng piazt bis man eine hohe Kneebar findet (crux). Ab dann kann man sich mit Ellbogenklemmern (Chickenwings) hocharbeiten. Danach wird es kurz wieder einfacher, um 5 Meter vor dem Stand nochmals streng zu werden.
L8
Lange und ausdauernder Riss in einer Verschneidung. Etwas verwachsen.
L9
Vom Stand diagonal unter einem Dach hochklettern. Kurz kräftig, danach leichter. Schöne Länge.
L10
Etwas spezielle Seillänge, bei der man schauen muss, dass man nicht aus Versehen in der Route Jimmy weiterklettert. Ausdauernder Platzriss in der oberen Hälfte. Spätestens nach dieser Seillänge spürt man die Muskeln vom Piazen.
L11
Zum Schluss nochmals ein 30 Meter Piaz Riss an meistens guten Griffen, aber kaum Tritten auf der Platte. Die Länge erfordert nochmals viel Körperspannung.