Climbio

by Fiona & Claudio

Area: Salbitschijen

  • Westgrat – Salbitschijen

    Westgrat – Salbitschijen

    6b (6a+)
    ★★★★★
    Klassiker unter der langen Granit-touren,
    Die Route wurde im 2024 Saniert, wobei die Gesamtanzahl haken abnahm, aber da es oft mehrere Schlag hacken nebeneinander hatte, und die Bohrhaken an den relevanten stellen hat, fühlt es sich signifikant besser abgesichert an.
    Länge
    1000m
    Seilanlängen
    30
    Absicherung
    4/5
    Absicherbarkeit
    4/5
    Ein Rack .2-3, plus Keile.
    L1 40m, 6b (6a+ A0)
    Klassiker Kaltstart, erst kurz den riss hoch dann nach rechts in einen parallelen Riss. von dort hoch zu einem kleinen Absatz. dort kommt die crux, sie wird wird am einfachsten rechts über die platte erklettert, wo an der kante gepiazt werden kann.
    L2 40m, 5c+
    relativ klar, vom Stand nach rechts rechts weg und hoch, danach der Nase nach. zuletzt auf einer flachen platte nach links traversieren zum Stand.
    L3 5a
    Vom stand hoch und links um den rücken herum. dort einfach hoch zum stand. Seillängen 4-6 sind auch ziemlich gut zu finden.
    L7 40m, 6a
    gibt zwei Optionen, entweder vom stand her gerade hoch zur Verschneidung, oder auf der Hälfte der Seillänge nach rechts und einen grossen Block mit scharfer kante diagonal hoch erklimmen, und oben auf dem band wieder links zum stand. Der Block ist einfacher, aber nicht abspeicherbar. die Verschneidung hat ein BH, und kann mit einem kleinen Friend oder Keil super abgesichert werden.
    L8 4c
    vom Stand hoch und ums eck. dort hoch bleiben und die Verschneidung zwischen den Gipfelblöcken hoch. am ersten stand vorbei (Ende von der Geier Route (SE-Wand) zum zweiten Stand. Danach erst kurz (10m) abseilen / ablassen, und weiter richtung Turm zwei kraxeln, für den zweiten Abseiler (20m)

    Turm 1

    L9 5c
    eher ausdauernde Verschneidungs- und Risskletterei.
    L10 45m, 6b
    schöne aber ausdauernde Kletterei. eher 6b als 6a, da der Stil des eher breiten Risses, nicht etwas ist was oft geklettert wird. im oberen teil bräuchte es einen 4er Friend zum absichert, seit der Sanierung hat es aber BH.
    L11
    die verschiedenen Nadeln umkletternd / umlaufend geht es weiter auf dem Turm 2. Stil von SL 11-13 ist eher ähnlich.

    Turm 2

    L14 4c
    Von der Lücke nach dem Turm 2 dem Grat entlang hoch, und links davon über einfache stufen hoch zum stand (1 BH) vor einer grauen wand mit diagonalen Strukturen.
    L15 15m, 6b+?
    Gemäss Rafi Imsand «mutmasslich die schwierigste 6a+ im Kanton Uri». dem kann ich nur beistimmen, das Bolderproblem frei zu klettern erfordern einiges an kraft, ich glaube die meisten greifen in den haken und gut ist. Der Stand ist 8m danach rechts. ohne den wird der Seilzug sehr mühsam.
    L16 50m, 5a
    Erst vom Stand gerade runter auf die Nordseite, von dort dem Grat entlang die Rampe hoch, um nach ein paar Blöcken wieder runter und hoch zu klettern. zuletzt mit einem kräftigen mantle auf den Gipfelblock

    Turm 3

    L17 5a
    nach rechts traversieren, und hoch zum BH welchen vom stand aus sichtbar ist. von dort weiter gerade hoch.
    L18 30m, 6b (5a A0)
    wirklich schöne Seillänge, Die Crux ist wieder kurz nach dem Stand, eher technisch aber zum Glück weniger kräftig wie SL15.
    L19 5c
    der bekannte «Schinderriss», auch wieder ein eher komischer Stil, man findet schon immer was um zu klemmen, halten, stehen. aber so ganz schön fühlt es sich nie an.
    L20 45m, 5c+
    Wunderschöne Seillänge, vom Stand aus nach rechts und ein wenig ausschweifend nach links hoch. im mittleren und oberen teil ist es kurz noch kräftig. Die Zwischensicherungen unten bis in die Mitte gut verlängern um Seilzug im oberen teil zu reduzieren.

    Turm 4

    L21 4c
    nach dem Abseilen erst auf der Höhe eher weit traversieren um dann eine einfachere stelle hochzuklettern, Stand an einem BH am Block.
    L22 50m, 5c
    kurz ab klettern zum Hotel Salbit, um dann eine feine Rissverschneidung hoch (2BH), von dort ca 10m traversieren und eine lange Verschneidung hoch.
    L23 15m, 4a
    kurz und einfach traversieren zu einem guten stand vor der Traverse
    L24 6a+ (5c A0)
    früher kletterte man hier ab und traversierte die Platte unten um wieder hochzuklettern. Neu ist hier eine anspruchsvollere Traverse an teils kleinen Griffen und schlechten Füssen. Die Traverse kann problemlos auch A0 geklettert werden
    L25 5c
    vom Stand links hoch, und nach rechts in die Verschneidung dort lange gerade hoch und zuletzt nach rechts raus.

    Turm 5

    L26 40m, 6b (5c A0)
    Früher ging die Route über die Rampe, von dort musste man ein wenig abgelassen werden um tiefer zu traversieren. Neu ist der Stand fürs ablassen weg, und die Routenführung ist auf der Höhe der Rampe plattig entlang von kleinen Strukturen rüber und wieder dem riss der alten Routenführung hoch. die Schwierigkeit wurde signifikant erhöht, jedoch kann auch die problemlos A0 geklettert werden.
    L27 6a A0 (7a?)
    Erst die Bohrhakenleiter hoch, und dann der wunderschönen Kante hoch, die Kletterei ist phänomenal, die Hakenabstände aber eher weit.
    L28 5c
    entweder auf dem Band nach rechts traversieren und von dort einen Kamin hoch, oder eher schlechter abgesichert, dafür deutlich schöner dem Grat entlang hoch (Absicherbar mit kleinem und mittlerem Friend)
    L29 5a
    relativ offensichtlich hoch und links an einem zacken vorbei. Dann weit hoch traversieren in Richtung der Salbitnadel. zuletzt hat es einen einzelnen Bohrhaken links (Stand).
    L30 5a
    Letzte Seil läge auf die Gipfelnadel. immer wieder schön!
  • Villiger Pfeiler – Salbitschijen

    6c (6b)
    ★★★★★
    Anspruchsvolle und schöne Route im besten Salbit-Granit.
    Manche Seillängen im unteren Teil könnten bei Nässe unangenehm sein.
    Gemäss dem Salbit-Führer ist die Route die «Meisterprüfung für Granitklettern». Dies zeigt sich darin, dass von Fingerrissen über Verschneidungen und Piaz Risse bis hin zu Faust- und Ellenbogenrissen alles vorhanden ist.
    Länge
    450m
    Seilanlängen
    11
    Absicherung
    3/5
    Absicherbarkeit
    4/5
    Wir hatten zwei Racks (0.5-3) dabei, wäre mit einem machbar
    L1 6a
    Mit einem grossen Schritt über den Bergschrund an einen Block , dann leicht abdrängend hoch. Gut strukturiert an verschiedenen Rissen und Strukturen hoch zum Stand.
    L2 6a+
    Vom Stand rechts hoch (2BH), dann links in die 60-Grad-Verschneidung (tiefer ist einfacher), von dort entlang eines guten Risses hoch, der weiter oben eher schlechter wird und mit Stemmen nachgeholfen werden muss. Die Crux ist die anschliessende Traverse rechts hinaus (3m) vor dem Stand. Die Bewertung ist relativ fair.
    L3 6b
    mittelmässig schön. hoch und nach rechts mit teils kräftigen Zügen hoch.
    L4 3
    Einfach über ein paar Platten und Grasbänder hoch.
    L5 6b
    Wunderschöner Fingerriss hoch und nach links.
    L6 5c+
    Einfache Verschneidung hoch, relativ schön.
    L7 6c
    6b/6c je nach Topo – anspruchsvoll. Die Schlüsselstelle ist super abgesichert. Vom Stand aus hoch und nach links in Richtung der Verschneidung, welche eher offwith ist, Erst beginnt sie eher flach, wird danach steil bis leicht überhängend.
    Dort wird an der Kante streng piazt bis man eine hohe Kneebar findet (crux). Ab dann kann man sich mit Ellbogenklemmern (Chickenwings) hocharbeiten. Danach wird es kurz wieder einfacher, um 5 Meter vor dem Stand nochmals streng zu werden.
    L8 6a+
    Lange und ausdauernder Riss in einer Verschneidung. Etwas verwachsen.
    L9 6b
    Vom Stand diagonal unter einem Dach hochklettern. Kurz kräftig, danach leichter. Schöne Länge.
    L10 6a
    Etwas spezielle Seillänge, bei der man schauen muss, dass man nicht aus Versehen in der Route Jimmy weiterklettert. Ausdauernder Platzriss in der oberen Hälfte. Spätestens nach dieser Seillänge spürt man die Muskeln vom Piazen.
    L11 6b
    Zum Schluss nochmals ein 30 Meter Piaz Riss an meistens guten Griffen, aber kaum Tritten auf der Platte. Die Länge erfordert nochmals viel Körperspannung.